Plus 3 Cent am Schweinemarkt

Ein mäßiges Angebot an schlachtreifen Schweinen und eine normale Nachfrage bewirken, dass diese Vermarktungswoche der Schweinepreis neuerlich steigt. Jedoch verhindert eine zu geringe Anzahl an Containern für den Export nach China eine weitere Preissteigerung.

Der Basispreis für Mastschweine liegt aktuell bei 1,62 €/kg Schlachtgewicht. (Bildquelle: Kraml)

Von vielen Marktbeobachtern wurde ein Preisanstieg nach den Feiertagswochen erwartet. Mit z. B. plus 3 Cent in Deutschland ist dieser auch Realität geworden. Allerdings hatte man den Impuls durch Nachfragesteigerung erwartet, ausschlaggebend war jedoch das limitierte Angebot. Der Export nach Asien lässt zurzeit wegen mangelnder Verfügbarkeit von Containern keine weitere Steigerung zu. Längerfristig positiv dürfte sich der neuerlich aufgeflammte Handelskrieg zwischen China und USA für EU-Produzenten auswirken.

Kälte verpasst Grillsaison einen Dämpfer

In Österreich ist der Markt für Schlachtschweine geräumt, vereinzelt werden auch Partien vorgezogen, berichtet Johann Schlederer, Geschäftsführer der Schweinebörse. Am Fleischmarkt hat der Kälteeinbruch dem Start der Grillsaison einen Dämpfer verpasst. Das Angebot an schlachtreifen Tieren ist im Vergleich zu den vorangegangenen Feiertagswochen nicht gestiegen. Im Hinblick auf den Bedarf einer vollen Arbeitswoche legte die Mastschweine-Notierung an der heimischen Börse um 3 Cent auf 1,72 Euro (Berechnungsbasis: 1,62 Euro) je kg Schlachtgewicht zu.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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