Afrikanische Schweinepest

Polen: ASP-Infektionsrate bei Wildschweinen bleibt hoch

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter in Polen aus. In der ersten Märzwoche registrierten die Veterinärbehörden bereits 100 neue Fälle. Sorge bereiten immer wieder auftretende Funde von infizierten Wildschweinen, die teilweise resistent gegen das Virus sind.

Rund 600 ASP-Fälle bei Schwarzwild sind seit Jahresbeginn nachgewiesen worden (Symbolbild). (Bildquelle: Pixabay)

Die ASP grassiert in Polen unvermindert weiter. Die Oberste Veterinärbehörde verzeichnete allein in der ersten vollen Märzwoche fast hundert neue Seuchenfälle bei Wildschweinen. Die meisten Funde wurden wie schon in den Wochen zuvor in der Wojewodschaft Masowien registriert. Weitere Ausbrüche gab es in der Region Warschau sowie in Ermland-Masuren. Nachgelassen hat das Seuchengeschehen laut der Obersten Veterinärbehörde zumindest vorerst in den Wojewodschaften Lublin und Podlachien.

Seit Jahresbeginn sind in Polen insgesamt gut 600 ASP-Fälle beim Schwarzwild nachgewiesen worden, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Ausbrüche in Hausschweinebeständen blieben hingegen aus. Nach Darstellung der Veterinärbehörde besteht in dieser Hinsicht dennoch kein Anlass zur Entwarnung, da jederzeit ein Übergreifen des Virus aus dem vorhandenen „Seuchenpool“ beim Schwarzwild möglich sei. Sorge bereiten den amtlichen Veterinären nach wie vor die immer wieder auftretenden Funde von infizierten Wildschweinen mit einer teilweisen Resistenz gegen die Afrikanische Schweinepest. Diese anfangs nur leicht erkrankten Tiere könnten vor dem Verenden deutlich längere Strecken zurücklegen als nicht resistente Wildschweine und das Virus daher wesentlich weiter verbreiten.

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