Mastschweine

Preisplus setzt sich weiter fort

Deutschland plus 10 Cent, Österreich plus 8 Cent: Die Schlachtschweine-Notierungen steigen auch diese Woche wieder deutlich an.

Schweine

Das Angebot an Schlachtschweinen liegt unter der Nachfrage. (Bildquelle: Kraml)

EU-weit geht nun ein Ruck durch die Branche. Der Aufwärtstrend der letzten Wochen lässt Mäster zu zurückhaltendem Angebotsverhalten tendieren, während Schlachtbetriebe ihre Auslastung und Marktanteile sicherstellen wollen. In Deutschland brachte der Neustart der Internet-Schweinbörse zu Wochenbeginn den entscheidenden Impuls. Nach monatelangem Aussetzen lag die erste Online-Auktion gleich deutlich über der offiziellen Notierung. Die durch Wildschweine-ASP im EU-Vergleich ins Hintertreffen geratene BRD Notierung reagierte mit einem kräftigen Plus von 10 Cent.

Wöchentliche Schlachtzahlen rückläufig

Auch in Österreich ist die aktuelle Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen zwischen 5 und 10 % über dem verfügbaren Angebot. Die sinkende Abgabebereitschaft der Mäster bei steigendem Markt ist wieder einmal spürbar. Demnach sind auch die wöchentlichen Schlachtzahlen seit Jahresbeginn von 105.000 Stück auf aktuell 96.000 Stück rückläufig. Etwas lebendiger als zuletzt zeigt sich der Fleischmarkt, der allerdings die Impulse seitens Osterschinken-Geschäft und Asien-Export noch gut gebrauchen kann. Vor diesem Hintergrund konnte an der Ö-Börse ein Plus von 8 Cent erzielt werden.

Die Mastschweine-Notierung liegt bei 1,52 €/kg (Berechnungsbasis: 1,42 €/kg) Schlachtgewicht.


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