PRRS-Einbruch in der Besamungsstation Steinhaus

Am 13. November 2017 wurde in der Besamungstation Steinhaus PRRS diagnostiziert. Das Zertifikat „PRRS unverdächtig" des OÖ Tiergesundheitsdienstes ist somit aktuell aufgehoben. Eine Sanierung wurde bereits eingeleitet.

Der OÖ Tiergesundheitsdienst hat alle Eber untersuchen lassen. Alle Eber außerhalb der betroffenen Stalleinheit wurden negativ auf PRRS getestet. (Bildquelle: Archiv )

Bereits 2012 musste die Besamungstation Steinhaus wegen eines PRRS-Virus saniert werden. Jetzt hat der OÖ Tiergesundheitsdienst erneut eine Infektion der Krankheit in Folge der 14-tägigen Routineprobung diagnostiziert. Auf der Homepage der Besamungsstation Steinhaus werden die Landwirte seitdem umfangreich über die laufenden Maßnahmen informiert.

Auslieferung von PRRS unverdächtiges Sperma aktuell sichergestellt

Die betroffene Stalleinheit wurde am 16. November geräumt. Sämtliche Tiere aller anderen Stalleinheiten wurden in einer Vollerhebung beprobt und in der Nacht auf 14. November im Labor des TGD OÖ untersucht. Die aktuelle Befundlage lässt darauf schließen, dass der Eintrag erst frühestens Anfang November stattgefunden hat. Das Sperma welches ab 14. November ausgegeben wird, stammt aus Stalleinheiten, wo sämtliche Eber einen sowohl virologisch (PCR) als auch serologisch (ELSIA) negativen PRRS Befund aufweisen. Kundenbetrieben mit dem Status „PRRS unverdächtig" wird empfohlen Sauen, die in diesem Zeitraum besamt wurden, zu isolieren und auf PRRS zu untersuchen.

Es wurden in Abstimmung mit dem Tiergesundheitsdienst alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um die Belieferung der Kunden mit PRRS unverdächtigem Sperma sicherzustellen. Dies umfasst die Sicherung und intensive Beprobung des noch nicht betroffenen Bestandes in Steinhaus und den Aufbau der Zulieferung von PRRS unverdächtigen Stationen. Die Sanierung der Station wurde mit dem Räumen der betroffenen Stalleinheit eingeleitet.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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