Schweine

Robustes Preisgefüge bei Schlachtschweinen

Weitgehend ausgewogene und stabile Verhältnisse prägen den Schweinemarkt. Hierzulande wird der Warenstrom durch angesagtes Grillwetter und dem Auffüllbedarf nach Ostern angetrieben.

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In Österreich fließen schlachtreife Schweine trotz Feiertag am Montag planmäßig ab. (Bildquelle: Kraml)

Kurz nach Ostern verzeichnen die Märkte üblicherweise Tendenz zur Flaute. Fehlende Schlachttage sowie „Restlessen“ diverser übriggebliebener Osterspeisen haben ursächlich damit zu tun. Diese auch heuer spürbaren Fakten stehen allerdings einem aktuell sehr robusten Preisgefüge gegenüber, das primär von einem nicht nachdrückenden Angebot am Lebendmarkt getragen wird. Vor diesem Hintergrund fixierten unter anderem Deutschland mit zwei ausgefallenen Schlachttagen und Spanien mit sogar drei fehlenden Schlachttagen auf einem unveränderten Niveau.

In Österreich fließen schlachtreife Schweine trotz Montag-Feiertag planmäßig ab. Nachösterlicher Auffüllbedarf im Lebensmittelhandel und in der Fleischverarbeitung sowie angesagte Wetterverbesserung inklusive erwarteter Impulse bei Grillartikeln halten den Warenstrom auf Trab. Die Exporteure nach China berichten von preislicher Zurückhaltung der asiatischen Abnehmer, dem umfangreichen Absatz Richtung Fernost dürfte dies aber keinen Abbruch tun. Einvernehmlich war die Lagebewertung der Vertreter an der Ö-Börse, was in der Konsequenz ein Fortschreiben des Vorwochenpreises zur Folge hatte.

Die Mastschweine-Notierung liegt bei 1,62 €/kg (Berechnungsbasis: 1,52 €/kg) Schlachtgewicht.


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