Schweine

Rückstau in Deutschland lähmt heimische Preisentwicklung

Die Absatzkrise in Deutschland hält weiter an. Die vierwöchige Betriebssperre des EU-weit größten Schlachthofes belastet anhaltend das Marktgeschehen. Das verhindert ein Preisplus in Österreich.

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In Österreich reicht das unterdurchschnittliche Angebot gerade aus, die Nachfrage der Schlachtbetriebe zu decken. (Bildquelle: Kraml)

Weil der Neustart des Tönnies Betriebes nur sehr zögerlich vonstattengeht, werden speziell im Norden Deutschlands die Überhänge nicht kleiner. Demnach wird das Stabilhalten der Preise von einigen Marktanalysten schon als Erfolg bewertet. Impulse soll nun der Grillsommer, der Inlandstourismus und das saisonüblich schwächelnde Angebot an frischen Schlachtschweinen bringen. Darauf basierend zeigen die Notierungen in den südlichen EU-Ländern sichtbare Aufwärtstendenzen.

In Österreich reicht das unterdurchschnittliche Angebot gerade aus, die Nachfrage der Schlachtbetriebe zu decken. In der Fleischbranche ist man mit dem nationalen Geschäft nicht unzufrieden, im Export und bei der heimischen Fleischindustrie lässt das internationale Preisdumping keine Luft nach oben. An der Ö-Börse verweigerte die Abnehmerschaft einen Preisanstieg mit dem Verweis auf die bestehende Preisdifferenz zu Deutschland. Vor diesem Hintergrund wurde auf Vorwochenniveau fixiert. Die Mastschweine-Notierung liegt somit weiterhin bei 1,53 €/kg (Berechnungsbasis: 1,43 €/kg) Schlachtgewicht.


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