Saugferkelfütterung entlastet Muttersauen

Eine neue Generation der Saugferkelfütterung names Nutrix+ stellt Bräuer vor. Erstmalig in der Branche sei nun eine Kleinstmengendosierung von Sauenmilch­substituten, angefangen bei Ferkelmilch über Joghurt und Prestarter, bis hin zum Ferkelaufzuchtfutter möglich, berichtet der Stalltechnikspezialist.

Eine Kleinstmengendosierung von Sauenmilchsubstituten bis hin zum Ferkelaufzuchtfutter sei problemlos möglich. (Bildquelle: Werkbild)

Mit der Nutrix+ kann laut Bräuer die Fütterung der Saugferkel perfekt an deren Wachstum angepasst werden. Die Ferkel werden langsam an neues Futter gewöhnt und sind damit dem Stress einer plötzlichen Futterumstel­lung nach dem Absetzen nicht mehr ausgesetzt.

Das auf ca. 3.500 Saugferkel pro Futterstrecke ausgelegte System arbeite mit einer Sensorfütterung und sei modular erweiterbar. Dies erlaube den Einsatz unterschiedlicher Futtermischungen und ein automatisches Nachmischen und Abwiegen bei größeren Futtermengen, so die Firma. Zudem werden die Mischtemperaturen automatisiert durch den Computer eingestellt.

In die Buchtenwand integriert, sollen die hellen Doppeltröge mit Gittereinsatz einen dauerhaften sozialen Kontakt der Ferkel zwischen den Buchten ermöglichen. Die ovale Trogform lasse keine Schmutzecken zu und biete den kleinen Ferkeln viel Platz zum Fressen. Die Tröge können einfach mit einem Wasserschlauch und einer Spüllanze gereinigt werden.

Die regelmäßige, ausreichende und vor allem hygienische Bereitstellung von Sauenmilchsubstituten bis hin zum Ferkelaufzuchtfutter soll für ein gesundes und schnelleres Wachstum der Ferkel sorgen und entlaste gleichzeitig die Sau besonders bei großen Würfen, berichtet Bräuer.

Artikel geschrieben von

Sylvia Haury

Redaktions- und Vertriebsassistentin

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