Schweinekrank? Von wegen!

Schweine werden in modernen Ställen laut NGO's krank gemacht und nur mit Antibiotika wieder gesund gezwungen. Ist das so, fragt der Bauernverband Schleswig-Holstein auf Facebook. Ganz und gar nicht. Denn durch moderne Schweinehaltung auf Vollspalten können viele Krankheiten in Schach gehalten werden.

Schweine

Moderne Schweinehaltung auf Vollspalten fördert die Hygiene im Stall. (Bildquelle: Archiv)

Vorteil Spaltenboden

Hier einige Krankheiten, die durch moderne Ställe mit guter Hygiene bekämpft werden:

- Schweineläuse
- Räude
- Dysenterie
- Bestimmte Virusdurchfälle EVD/TGE

Für die Hygiene war der Spaltenboden, der das Tier von seinen täglichen Exkrementen trennt, übrigens ein genialer Einfall, schreibt der Bauernverband Schleswig-Holstein.

Krankheiten wurden weggezüchtet

Schweine sind ja völlig überzüchtet. Krank gezüchtet, sagt manch einer. Hier einige Krankheiten, die durch die moderne Tierzucht gezielt bekämpft wurden:

- Bananenkrankheit
- PSE-Fleisch
- Plötzlicher Herztod
- Säbelklauen und andere Anomalien.

Viren kann man nicht mit Antiotika bekämpfen

Schweine bekommen angeblich unendlich viel Antibiotika. Hier einige Krankheiten, die durch Impfung in Schach gehalten werden.

- Schnüffelkrankheit
- Rotlauf
- Parvo
- PRRS
- Circovirus
- Mycoplasmen
- Influenza
- Saugferkeldurchfälle E. Coli und Clostridien
- Ödemkrankheit
- PIA

Landwirte setzen Antibiotika nur gegen bakterielle Infektionen ein. Viren kann man nicht mit Antiotika bekämpfen. Auch Grippeviren nicht!


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