Schweinemarkt: Absatzprobleme halten an

Alljährlich zeigt sich der Jänner als eine Periode mit Absatzproblemen und schwierigen Marktverhältnissen. Trotz traditionellem Jahres Tiefstpreis Niveau fehlt jeglicher Schwung in der Fleischbranche. Folge dessen verzögert sich quer durch die EU der Abbau der in den Feiertagswochen angestauten Überhänge.

Die um teils mehrere Tage verzögerte Schlachtung drückt auch das Schlachtgewicht wieder nach oben. (Bildquelle: top agrar )

Trotz Angebotsdruck in Deutschland (+/- 0,00) gelingt es dem Preisbildungsmodell sich zu stabilisieren. Dies dürfte primär dem tiefen, weit weg von der Kostendeckung liegendem Erzeugerpreisniveau geschuldet sein.

Auch in Österreich bleibt der Lebendmarkt anhaltend überaus reichlich versorgt. Aufgrund eines überdurchschnittlich hohen frischen Angebotes bleibt das Rückstauvolumen anhaltend groß. Die dadurch um teils mehrere Tage verzögerte Schlachtung drückt auch das Schlachtgewicht wieder nach oben. Somit dürfte der ganze Jänner durch Absatzverzögerungen charakterisiert sein. In Anlehnung an die vernunftgetragene Preisfestlegung in Deutschland wurde auch an der Ö-Börse der Preis auf unverändertem Niveau fixiert. Somit bleibt die Mastschweine-Notierung weiterhin bei 1,37 €/kg (Berechnungsbasis: 1,27 €/kg) Schlachtgewicht.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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