Schweinemarkt: Nachfrage nach Schlachttieren und Fleisch weiterhin gut

Der Schweinemarkt zeigt sich in ganz Europa freundlich. Ein unterdurchschnittliches Angebot und eine gute Nachfrage herrschen auch in Österreich. Einzelne Marktteilnehmer bezeichnen das Geschäft am Fleischmarkt als zufriedenstellend. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich steigt die Mastschweine-Notierung um 4 Cent.

In der aktuellen Vermarktungswoche von 23. bis 29. März 2017 steigt die Mastschweine-Notierung um 4 Cent auf 1,58 Euro je kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,48 Euro je kg). Foto: Archiv (Bildquelle: )

In Österreich bleibt seit Wochen kein Schwein länger als vom Mäster gewünscht im Stall stehen. Sorgen bereiten vielen Betrieben zurzeit eher die Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur nächsten Ferkellieferung. Am Fleischmarkt zeigt sich der Warenstrom sehr flüssig. Offensichtlich gelingt es zunehmend auch im Teilstücke-Bereich, die erforderlichen Preise umzusetzen. Einzelne Marktteilnehmer bezeichnen demnach das Geschäft als zufriedenstellend, was eher selten der Fall ist. Vor diesem Hintergrund wurde an der heimischen Schweinebörse der Mastschweine-Notierungspreis um 4 Cent auf 1,58 Euro je kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,48 Euro je kg) angehoben.

Freundliche Stimmung entlang der gesamten Wertschöpfungskette - so präsentiert sich aktuell der Schweinemarkt quer durch die EU. Ein leicht unterdurchschnittliches Angebot steht einer zügigen Nachfrage gegenüber, was konsequenterweise steigende Notierungen bedeutet. In Deutschland hat die Knappheit bei schlachtreifen Schweinen die Hauspreispolitik einiger Abnehmer beendet. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hat ihren Basispreis für Schlachtschweine gegenüber der Vorwoche um 4 Cent erhöht. Das frühlingshafte Wetter wie auch das bevorstehende Osterfest verbreiten auch in Spanien und Frankreich positive Stimmung auf den Märkten.


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