Schweinemarkt: Notierung steigt um 5 Cent

Nach zehnwöchigem Stillstand kommt wieder Bewegung ins Preisgeschehen: Mit einem Plus von 5 Cent notiert die Österreichische Schweinebörse am 15. September im Gegensatz zum Vorjahr in positive Richtung. Das geringe Angebot an Schlachtschweinen dürfte auch in den kommenden Wochen den Markt prägen.

In der aktuellen Vermarktungswoche von 15. bis 21. September steigt die Mastschweine-Notierung um 5 Cent auf 1,67 Euro je kg (Berechnungsbasis: 1,57 Euro je kg). Foto: Archiv (Bildquelle: )

Hierzulande ist der Lebendmarkt leergefegt. Die spätsommerliche Hitze der vergangenen Wochen hat die Wüchsigkeit gebremst. Sowohl Schlachtgewichte als auch die zur Vermarktung angemeldeten Stückzahlen zeigen dies deutlich. Vor diesem Hintergrund konnt auch die Österreich-Börse ihre Notierung um fünf Cent anheben. Damit liegt die Mastschweine-Notierung 1,67 Euro je kg (Berechnungsbasis: 1,57 Euro je kg). Auch die Zuchten-Notierung steigt. Mit einem Plus von drei Cent liegt der Preis nun bei 1,28 Euro je kg (Berechnungsbasis: 1,18 Euro je kg).

Die unterdurchschnittliche Versorgungslage dürfte auch in nächster Zeit den Marktverlauf prägen. Der geringe Lagerbestand bei Gefrierfleisch und die Prognosen für das Schweineangebot im nächsten Halbjahr dürften so manchen Großhändler beunruhigen – dies gilt vor allem dann, wenn abnehmerseitig längerfristige Kontrakten abgeschlossen wurden, so Johann Schlederer von der Schweinebörse.

Plus 5 Cent auch in Deutschland

Das steigende Interesse an Schweinen in Deutschland (+5 Cent) veranlasste zuletzt namhafte Vermarkter zu erzeugerfreundlicheren Abrechnungsmodalitäten. Zusätzlich wurde dem Vernehmen nach der „Kampf ums Schwein“ mit Händlerhauspreisen über der Notierung angefeuert. Auch die auktionsbasierte Preisbildung in Frankreich tendiert aufwärts, wenn auch in kleineren Schritten.

Artikel geschrieben von

Sylvia Haury

Redaktions- und Vertriebsassistentin

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