Schweinemarkt stabil

Ausgewogene Verhältnisse bringen derzeit stabile Notierungen am europäischen Schweinemarkt. Bei einem eher überversorgten Fleischmarkt und wenig drückendem Lebendangebot bleibt die heimische Mastschweine-Notierung unverändert.

Seit drei Wochen liegt hierzulande das Angebot an schlachtreifen Tieren um 5 bis 10% unter dem Normalniveau. (Bildquelle: Archiv )

Am europäischen Schweinemarkt werden derzeit sehr einheitlich unveränderte Notierungen gemeldet. Diese flächendeckende Stabilität ist aber primär einem nicht drückenden Lebendangebot geschuldet, während auf der Fleischseite die Erwartungen auf eine Geschäftsbelebung in Anbetracht des schönen Frühlingswetters und der gestiegenen Temperaturen bislang nicht erfüllt wurden. Demzufolge standen in Deutschland bis zuletzt die beiden Marktführer Tönnies und Vion mit um 3 Cent niedrigeren Hauspreisen auf der Bremse. Mancherorts geäußerte Hoffnungen auf höhere Erlöse fanden auch deshalb im deutschen Preisbildungsmodell keinen Niederschlag. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ließ ihren Basispreis für Schlachtschweine unverändert.

In Österreich zeigt sich der Schweinemarkt fein säuberlich aufgeräumt. Kein Wunder, da bereits seit drei Wochen das Angebot an schlachtreifen Tieren um 5 bis 10% unter dem Normalniveau liegt, berichtete Johann Schlederer von der Schweinebörse. Einen Wettstreit um schlachtreife Partien vermisst man dennoch, da aufseiten des Fleischhandels zu wenig Leben im Geschäft ist. Exportorientierte Schlachtbetriebe verweisen beispielsweise auf das durch Spanien und Deutschland nach unten gedrückte Preisniveau am italienischen Markt. Vor dem Hintergrund eines dem Bestellumfang sehr angepassten frischen Angebotes wurde an der heimischen Börse die Mastschweine-Notierung ebenfalls auf dem Vorwochenniveau von 1,45 Euro je kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,35 Euro) fortgeschrieben.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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