Schweinemarkt: Stabile Verhältnisse, unveränderte Preise

Mit unverändertem Notierungen gehen alle namhaften Schweineproduktionsländer der EU in die neue Woche. Auch der österreichische Markt zeigt sich trotz Feiertag mit einem überschaubaren Angebot und rückläufigen Schlachtgewichten weiterhin stabil.

Die Mastschweine-Notierung bleibt auf unverändertem Niveau von 1,75 Euro (Berechnungsbasis: 1,65 Euro) je kg Schlachtgewicht. (Bildquelle: Kraml)

Eher unaufgeregt zeigt sich derzeit das Geschehen am europäischen Fleischmarkt. Feiertage und wenig grillfreundliches Wetter bedingen, dass der Bedarf der Schlachtbranche trotz mittelmäßigem Schlachtschweineangebot bedarfsdeckend ausfällt. Damit gehen alle namhaften EU-Schweineproduktionsländer mit unveränderten Notierungen in die neue Woche. Schwieriger gestaltet sich der Markt nur in Belgien. Die ASP-bedingte Exportsperre nach Asien zeigt dabei ihre Wirkung. In Frankreich ziehen die Preise leicht an, allerdings auf einem im Vergleich mit den meisten EU-Ländern schwächeren Niveau. Erzeugervertreter begründen dieses Hinterherhinken mit der Tatsache, dass zwei der größten französischen Schlachtbetriebe von Handelsketten betrieben werden und sich daher an der Schweinebörse in Plérin entsprechend zurückhaltend zeigen.

In Österreich konnten in der abgelaufenen Woche die Schlachtbetriebe ausreichend gut bedient werden. Dies gelang aber nur, weil der Donnerstag feiertagsbedingt als wichtiger Schlachttag zur Gänze ausfiel, berichtet Johann Schlederer von der Schweinebörse. Das durchschnittliche Schlachtgewicht zeigt mit aktuell 97,5 kg eine rückläufige Tendenz und lässt weiterhin auf drucklose Angebotsverhältnisse schließen. Vor dem Hintergrund eines sehr überschaubaren frischen Angebotes und einer bevorstehenden vollen Arbeitswoche wurde an der heimischen Börse die Mastschweine-Notierung abermals auf dem unveränderten Niveau von 1,75 Euro (Berechnungsbasis: 1,65 Euro) je kg Schlachtgewicht fixiert.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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