Schweinepest: Bisher 630.000 Tiere in China getötet

In China wurden bereits 630.000 Schweine aufgrund der Afrikanischen Schweinepest getötet. Im August diesen Jahres meldeten die Behörden die ersten Fälle. 22 Provinzen und unabhängige Metropolen sind bisher betroffen. Durch die Ausbreitung der Seuche in China ist auch die Schweineproduktion in Taiwan bedroht.

Flagge China (Bildquelle: pixabay )

Seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in China im August dieses Jahres sind mehr als 630.000 Tiere vorsorglich getötet worden. Vorbeugung und Kontrollmaßnahmen hätten die gefährliche Seuche aber unter Kontrolle" gebracht, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.

Seuche in China noch nicht unter Kontrolle

Aus 22 Provinzen und unabhängigen Metropolen waren bisher Fälle gemeldet worden. An 38 Orten hätten die Quarantänemaßnahmen schon wieder aufgehoben werden können, so die zuständige Behörde in Peking. Taiwans Regierung äußerte Zweifel an den Berichten der chinesischen Stellen über die Situation bei der Schweinepest und forderte mehr Transparenz und Aufklärung. Der für die Beziehungen zu China zuständige Minister Chen Ming Tong meinte, die Seuche sei in der Volksrepublik noch nicht wirklich unter Kontrolle. Daher sei auch Taiwans Schweineproduktion weiter bedroht.

China größter Schweinefleisch-Produzent

In China wird fast die Hälfte des weltweiten Schweinefleischs erzeugt. Die aktuellsten Zahlen weisen eine Gesamtproduktion von 55 Mio. t aus, das entspricht einem Weltmarktanteil von 46%. Gleichzeitig ist die Volksrepublik der größte Importeur von Schweinefleisch. Ein großer Teil dieser Einfuhren kommt aus der EU, von Jänner bis Oktober 2018 waren es rund 1,1 Mio. t.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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