Webinar

Schweinepest: OÖ bereitet Schlachtbetriebe auf den Ernstfall vor

Bei einem Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) müssen alle Schweinebestände im Seuchengebiet geschlachtet werden. In einem Webinar hat das Land Oberösterreich die dafür notwendigen Abläufe aufgezeigt und diskutiert.

Schweine

Im Webinar wurden die Voraussetzungen und die Abwicklung am Schweine haltenden Betrieb, die Kriterien für die Durchführung des Transports sowie die Ausstattung des Betriebes für die Schlachtung von Schweinen aus dem Seuchengebiet behandelt. (Bildquelle: Heil)

"Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich seit 2007 in ganz Europa aus. Ein Auftreten in Österreich hätte für die betroffene Region einschneidende Konsequenzen. Wir müssen uns daher auf den Ernstfall bestmöglich vorbereiten, Oberösterreich kommt dabei als Tierhaltungsland Nummer eins eine besondere Verantwortung zu. Vergangene Woche haben wir ein Webinar für Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungsbetriebe veranstaltet, in dem die notwendigen Abläufe aufgezeigt wurden, damit die im Bedarfsfall notwendige Keulung von Schweinebeständen reibungslos erfolgen kann", berichtet Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Im Falle des Auftretens von ASP in Oberösterreich ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass im Seuchengebiet auch Schweine haltende Betriebe liegen. Die dort gehaltenen Tiere müssen zur Schlachtung gebracht werden. Diese Verbringungen unterliegen im Seuchenfall aber spezifischen Auflagen, welche auch die Fleischbetriebe fordern. Im Webinar wurden daher die Voraussetzungen und die Abwicklung am Schweine haltenden Betrieb, die Kriterien für die Durchführung des Transports sowie die Ausstattung des Betriebes für die Schlachtung von Schweinen aus dem Seuchengebiet behandelt.

"Wir alle hoffen, dass die Schweinepest nicht nach Österreich kommt. Trotzdem müssen wir uns darauf vorbereiten - auch in Zeiten der Corona-Restriktionen. Mittels Webinar können wir die maßgeblichen Betriebe gut erreichen und die Wachsamkeit hochhalten. Auch bei der ASP kommt es auf jeden Einzelnen an, um die Einschleppung zu verhindern und im Ernstfall richtig zu reagieren", mahnt Hiegelsberger.


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