Schweinepreis bleibt bis Ende des Jahres unverändert

Die Feiertage in den nächsten Wochen sorgen für geringe Kapazitäten der Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe. Vor dem Hintergrund, dass eine nicht unerhebliche Menge an schlachtreifen Partien erst Anfang 2019 an die Schlachthaken gelangen, fixierte die Österreichische Schweinebörse bis 2. Jänner den Preis bei 1,37 €/kg SG.

Bis 2. Jänner bleibt die Mastschweine-Notierung unverändert. (Bildquelle: Kraml )

Weihnachten und der Jahreswechsel bedingen in der EU alle Jahre wieder einen verminderten Schlachtschweineabsatz. Liegen die Feiertage eher in der Wochenmitte so wie heuer, dann verschärft sich das Problem. Eine sachliche Bewertung von Angebots- und Nachfrageverhältnissen ist infolgedessen nicht möglich, wodurch sich die Marktpartner in Deutschland auf das Einfrieren des Preisniveaus bis Anfang Jänner geeinigt haben. Auch in den übrigen EU-Ländern ist der Warenstrom bei stagnierenden Preisen zum Jahreswechsel stockend bis zähflüssig.

50 % weniger Absatzmöglichkeit durch Feiertage

In Österreich wurden vor Weihnachten Rekordmengen umgesetzt. Das Angebot an Schlachtschweinen war trotzdem locker ausreichend, berichtet Johann Schlederer, Geschäftsführer der Schweinebörse. Während die Tiere in den Maststallungen feiertagsunabhängig weiterwachsen und routinemäßig schlachtreif werden, sinkt die Absatzmöglichkeit in den zwei Feiertagswochen um bis zu 50%, was zu einer erheblichen Staubildung vor den Schlachtbetrieben führt. Demnach dürfte eine nicht unerhebliche Menge an schlachtreifen Partien nicht, wie gewünscht, Ende 2018 sondern erst Anfang 2019 an die Schlachthaken gelangen. In Anlehnung an die stabil gehaltenen Preise am Binnenmarkt fixierte auch die heimische Börse die Mastschweine-Notierung bis 2. Jänner auf dem unveränderten Niveau von 1,37 Euro (Berechnungsbasis: 1,27 Euro) je kg Schlachtgewicht.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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