Mastschweine

Schweinepreis steigt um 3 Cent

Nach einer viermonatigen Flaute am Schweinemarkt haben sich die Verhältnisse am Lebendmarkt gedreht. Schlachtschweine werden vermehrt nachgefragt, sodass die Ö-Börse die Notierung diese Woche um 3 Cent anhebt.

Mastschweine

Vereinzelt werden Mäster gebeten, Schlachtschweine bereits vorzeitig abzuliefern. (Bildquelle: Kraml)

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist EU-weit rückläufig. Während einige Länder diese Entwicklung bereits in eine positive Preistendenz ummünzen können, tritt die deutsche Notierung nach wie vor auf der Stelle. Die Hoffnung deutscher Schweinehalter auf Besserung dürfte wohl dem heftigen Wintereinbruch zum Opfer gefallen sein. Die dadurch massiv erschwerten Transportbedingungen haben die zuletzt etwas lebhafter laufende Fleischwirtschaft wieder eingebremst. Preisliches Zugpferd am Binnenmarkt ist aktuell Spanien, das anhaltend von einer Sogwirkung aus Asien profitieren kann.

Angebot an Schlachtschweinen ist knapp

In Österreich haben sich nach vier monatiger Flaute die Verhältnisse am Lebendmarkt gedreht. Die Schlachtbranche arbeitet ungebremst auf Volllast, vereinzelt werden Mäster gebeten, bereits vorzeitig abzuliefern. Diese Entwicklung ist aber der Angebotsverknappung geschuldet und weniger einem boomenden Fleischmarkt. Zufriedenstellend läuft die Schinkenproduktion Richtung Ostergeschäft und der Drittlandexport nach Asien, während im Gastro-Großhandel anhaltend Katerstimmung herrscht. Das bei ca. 95 % liegende frische Angebot an der Ö-Börse war zügig verteilt, sodass eine Einigung zu einem Preisanstieg von 3 Cent erzielt werden konnte.

Die Mastschweine-Notierung liegt bei 1,35 €/kg (Berechnungsbasis: 1,25 €/kg) Schlachtgewicht.


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