Stabilie Verhältnisse am Schweinemarkt

Dem saisontypischen Verlauf entsprechend steigt die Zahl der schlachtreifen Schweine. Während in vergangenen Jahren unmittelbar darauf Preisdruck und Preisverluste folgten, kommt heuer das Preisgefüge nicht ins Wanken.

Kein Schwein bleibt länger als vom Mäster gewünscht im Stall, berichtet Johann Schlederer, Chef der Schweinebörse. (Bildquelle: Kraml)

Angebotsseitig steht nach wie vor ein Minus im Vorjahresvergleich. Beim Absatz wirkt das steigende Interesse aus dem ASP-gebeutelten China. Vor diesem Hintergrund melden alle namhaften Schweineländer der EU stabile und feste Verhältnisse.

Auch in Österreich zeigt sich die Schlachtbranche gut aufnahmefähig, kein Schwein bleibt länger als vom Mäster gewünscht im Stall. Der Fleischmarkt wird unterschiedlich beschrieben. Exportorientierte Unternehmen zeigen sich erfreut über ansteigende Absatzmöglichkeiten in Asien, andererseits wird der heimische Fleischmarkt wenig florierend dargestellt. Dabei soll der das verfügbare Haushaltsbudget schmälernde Schulanfang eine nicht unerhebliche Rolle spielen. In der Konsequenz fixierten die Verantwortlichen an der Ö-Börse abermals auf unverändertem Niveau. Die Mastschweine-Notierung liegt demnach weiterhin bei 1,83 €/kg (Berechnungsbasis: 1,73 €/kg) Schlachtgewicht.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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Strasser: „50 Mio. € Entlastung für die Bauernfamilien!"

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