Viehbestandszählung: 2017 mehr Schweine, Schafe und Ziegen

Zum Stichtag 1. Dezember 2017 wurden laut Statistik Austria österreichweit rund 2,82 Mio. Schweine gehalten, um 1% beziehungsweise 27.300 Tiere mehr als ein Jahr zuvor.

mastschweine

Der heimische Schweinebestand hat sich um 1% vergrößert. (Bildquelle: Heil )

Der Gesamtbestand an Rindern belief sich auf 1,94 Mio. Tiere - ein Minus von 0,6% (10.900 Tiere). Die Zahl an Schafen stieg im Jahresvergleich um 6,1% auf 401.000. Mit etwa 91.100 Tieren wies der Ziegenbestand eine markante Steigerung von 10,2% auf.

Schweinebestand vergrößerte sich um 1%

Während der Bestand bei Ferkeln und Jungschweinen mit 1,4 Mio. Tieren konstant blieb, waren im Vergleich zu 2016 sowohl bei Mastschweinen (+2,1% auf 1,17 Mio. Stück) als auch bei Zuchtschweinen (+1,2% auf 244.000) Zunahmen zu verzeichnen. Im Detailvergleich wuchs der Ferkelbestand um 1,1% auf 668.000 Tiere, während es um 0,9% weniger Jungschweine gab (737.000).

Der Bestand an Mastschweinen der Gewichtsklasse 50 bis unter 80 kg verringerte sich um 2,1% auf 554.000, während er in den höheren Gewichtsklassen - 80 bis unter 110 kg (+6,6% auf 488.000 Tiere) und zumindest 110 kg schweren Tiere (+4,3% auf 130.000) - zunahm. Bei den Zuchtschweinen sank der Bestand an Jungsauen um 1,8% auf 46.400 Stück, während er sowohl bei älteren Sauen als auch bei Zuchtebern um jeweils 2% auf 193.000 bzw. 4.500 Tiere anstieg.

Der Anteil der in der Schweinehaltung maßgeblichen Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark gab mit 92,9% des Gesamtbestands geringfügig nach (2016: 93,3%).

Gesamtrinderbestand leicht rückläufig, auch Zahl der Rinderhalter gesunken

Der Jungrinderbestand (jünger als 12 Monate) sank im Jahresabstand um 1,4% auf 624.000 Tiere. Bei Schlachtkälbern machte das Minus 2,2% aus (157.000 Tiere), bei anderen Kälbern und Jungrindern 1,1% (466.000 Tiere).

Bei ein bis unter zwei Jahre alten Rindern konnte im Jahresvergleich ein Zuwachs um 1,5% auf 439.000 Tiere verzeichnet werden, wofür sowohl Zuwächse bei Stieren und Ochsen (+4,2% auf 167.000) als auch bei Schlachtkalbinnen (+2,5% auf 81.400) verantwortlich zeichneten. Die Zahl der Nutz- und Zuchtkalbinnen (-1,1% auf 190.000) entwickelte sich hingegen rückläufig.

Der Bestand an zumindest zwei Jahre alten Rindern nahm im Vergleich zum Stichtag 1. Dezember 2016 um 1% auf 881.000 ab. Einem geringen Zuwachs bei Milchkühen (+0,7% auf 543.000) standen hier Einbußen bei Stieren und Ochsen (-2,8% auf 18.400), Schlachtkalbinnen (-0,7% auf 18.800), Nutz- und Zuchtkalbinnen (-2,1% auf 93.800) sowie anderen Kühen (-4,5% auf 207.000) gegenüber.

Innerhalb des vergangenen Jahres sank die Zahl der Rinder haltenden Betriebe um 2,1% auf 59.300. Die durchschnittliche Bestandsdichte belief sich auf 33 Rinder je Betrieb. (aiz.info)


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