Afrikanische Schweinepest

Zweiter ASP-Fall bei Wildschweinen in der Uckermark

Das FLI hat einen weiteren ASP-Fall bei Wildschweinen im Landkreis Uckermark bestätigt. Die bereits bestehende Pufferzone in Brandenburg wird nun bis an die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern erweitert.

Im Landkreis Uckermark in Brandenburg wurde ein zweiter Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen nachgewiesen. Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den amtlichen Verdacht am vergangenen Donnerstag (16.9.) bestätigt. Es handelte sich um einen Frischling, der als Fallwild auf dem Gebiet von Blumenhagen, einem Ortsteil von Schwedt/Oder, rund fünf Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt gefunden wurde. Der Fundort liegt damit westlich des festen Zauns entlang der Grenze zu Polen. Das teilte das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg mit. Um den Fundort wird ein Kerngebiet eingerichtet. Die bereits bestehende Sperrzone I (Pufferzone) wird erweitert bis an die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.

Um das genaue Ausmaß des Seuchengeschehens zu bestimmen, veranlasst der Landkreis Uckermark eine intensive und großflächige Fallwildsuche rund um den Fundort. Erstmals war ein ASP-Verdacht am 12. August in der Uckermark bestätigt worden. Es handelte sich um ein Wildschwein, das östlich des Schutzzauns bei Criewen krank erlegt worden war.

Brandenburg hat bereits entlang der gesamten brandenburgisch-polnischen Landesgrenze eine feste Wildschweinbarriere zum Schutz vor der ASP errichtet. Wegen des anhaltend hohen Seuchendrucks aus Westpolen wird derzeit ein zweiter Zaun zur Errichtung eines Schutzkorridors gebaut.


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Im brandenburgischem Landkreis Uckermark wurde ein Frischling erlegt, der mit der ASP infiziert war. Der Fundort befindet sich östlich des Schutzzauns, in unmittelbarer Nähe zur polnischen Grenze.