Monsanto will Milchleistungshormon BST loswerden

Autor: Importuser

Der Agrarkonzern Monsanto will sein Geschäft mit dem Milchleistungshormon BST (bovines Somatotropin) verkaufen, da der Einsatz von BST in den Vereinigten Staaten immer häufiger auf Ablehnung stößt, berichtet AIZ.

Künftig will sich der Biotechnologie-Konzern auf das ertragreiche Geschäft mit gentechnisch veränderten Pflanzen und ergänzenden Pflanzenschutzmitteln konzentrieren. Hintergrund des geplanten Verkaufs ist, dass BST in den Vereinigten Staaten immer weniger eingesetzt wird. Einige Molkereien deklarieren ihre Milch inzwischen als von nicht hormonbehandelten Kühen stammend, weil der Einzelhandel diese Ware bevorzugt. In einigen Bundesstaaten führte die Kennzeichnung bereits zu Rechtsstreitigkeiten.Das in den USA unter der Marke Posilac vertriebene Wachstumshormon war eine der ersten kommerziellen Anwendungen der Gentechnik in der Landwirtschaft. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA ließ das Mittel 1994 zur Anwendung zu. Nach einer Erhebung des Landwirtschaftsministeriums erhielten 2007 noch gut 17% aller Milchkühe in den USA das leistungssteigernde Hormon. Fünf Jahre zuvor waren das noch 22%. Monsanto ist der einzige kommerzielle Hersteller von BST. Laut Firmenangaben steigert Posilac die Milchleistung pro Kuh um 10% bis 15%. In der EU ist die Anwendung von Somatotropin zur Leistungssteigerung bei Milchkühen aus gesundheitlichen Gründen bis heute verboten.

Schlagworte

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