OÖ: Rückgang der bäuerlichen Betriebe verlangsamt

Autor: Importuser

Die Zahl der bäuerlichen Betriebe in Oberösterreich ist seit Jahren erstaunlich stabil. Nach einem Schwund im Zuge des EU-Beitrittes 1996 hat sich die Zahl der bewirtschafteten Bauernhöfe mit 36.543 Betrieben relativ stabil eingependelt. Das zeigt der aktuelle Grüne Bericht für Oberösterreich.

Ein Wegschmelzen gibt es hauptsächlich bei den Kleinstbetrieben mit einer Fläche bis 10 ha. Die Entwicklung der vergangenen Jahre spiegelt wider, dass Kleinstbetriebe im Zuge des Generationswechsels aufgegeben und dadurch für jene Bauernhöfe, die weitergeführt werden, eine Wachstumsmöglichkeit besteht. Die Einkommenssituation entwickelte sich im Vorjahr laut Grünem Bericht OÖ gut. Der Produktionswert des landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereiches steigerte sich im Vergleich zu 2005 um 4,1 % auf insgesamt 5,7 Mrd. Euro, wovon 49 % dem tierischen und 42 % dem pflanzlichen Sektor zuzurechnen sind. Bei leicht rückläufigen Rinder- und konstanten Schweinebeständen nimmt die Anzahl der Tierhalten deutlich ab. Derzeit gibt es in Oberösterreich rund 20.000 Rinderhalter (-20 % im Vergleich zu 2000) und knapp 11.000 Schweinehalter (-38 %). Die Milchquoten verlagern sich in die Grünlandregionen. Die stärksten Milchbezirke sind Rohrbach (+32,7 %) und Urfahr Umgebung (+18,2 % Zunahme in zehn Jahren).Eine erste Zwischenbilanz des Jahres 2007 zeigt: Nachdem sich der Holzpreis bis Ende 2006 gut entwickelt hat, folgte auf den Sturm Kyrill Ende Jänner 2007 ein Preisknick. Bei Rindfleisch lässt die Preisentwicklung für den Jahresbeginn 2007 auf eine Fortführung der guten Preise hoffen. Der Preis für Schweinefleisch ist gegen Ende 2006 unter Druck geraten und hat sich bisher noch nicht erholt. Die derzeitigen Preise liegen mehr als 10 % unter dem Jahresdurchschnitt von 2006. Der Milchpreis weist mit 34 Ct/kg (inkl. Mwst) im Jahr 2006 einen leichten Aufwärtstrend auf. Im Ackerbau bestehen berechtigte Hoffnungen auf gute Produzentenpreise. Die Oberösterreichischen Landwirte sind sehr aktiv bei erneuerbaren Energieformen. Oberösterreichs Landwirtschaft ist damit auf Kyoto-Kurs und will die Treibhausgase um 11,3 % reduzieren.Klar zeigt sich auch, dass Oberösterreichs Bauern aufgrund des neuen Investionsprogrammes investieren wie noch nie. Die Rekordzahlen bei den Antragstellungen für Förderungen sowie die gute Auftragslage im Baubereich und bei Maschinenkäufen belegen dies.

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