REWE steigt auf gentechnikfreies Geflügelfutter um

Als erster Lebensmittelhändler wird die REWE International AG von seinen österreichischen Hühner- und Puten-Lieferanten nur noch Tiere beziehen, die mit kontrolliert gentechnikfreiem Futter gefüttert werden.

Ab Jänner soll bei REWE International AG konventionelles Geflügel (Hühner und Puten) nur noch mit gentechnik-freien Sojaschrot und Mais gefüttert werden. Das erste Hühnerfleisch aus solchen Betrieben wird spätestens im März bei BILLA, MERKUR, PENNY und ADEG zu kaufen sein. Putenfleisch aus garantiert gentechnikfreier Haltung wird kurz danach in den Regalen zu finden sein. Als Gründungs-mitglied der "ARGE Gentechnikfrei" setzt sich REWE International AG generell für gentechnikfreie Nahrungsmittel ein. Seit 1997 engagiert sich das Unternehmen mit dem Verein für verlässliche Rahmenbedingungen für Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle von gentechnikfreien Lebensmitteln. Grundsätzlich gibt es keine österreichischen Lebensmittel, die gentechnisch verändert sind. Nur bei Futtermitteln für heimische Tiere gibt es noch Handlungsbedarf, so das Unternehmen in einer Aussendung. Bei den Legehennen, d.h. in der Warengruppe Eier, war BILLA bei dem Umstieg auf 100% gentechnikfreie Fütterung im Jahr 2003 bereits Vorreiter -; bald folgten auch andere diesem Beispiel.

Rewe nimmt Warengruppe Fleisch in den Fokus

Nun nimmt REWE International AG die Warengruppe Fleisch in den Fokus. "Wir setzen uns seit langem im Detail mit dem Thema Gentechnikfreiheit auseinander. Mit der Umstellung auf gentechnikfreie Fütterung unserer Hühner und Puten in Österreich gehen wir einen wichtigen Schritt in der konventionellen Landwirtschaft", erläutert Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit der REWE International AG. "Wir arbeiten hier vor allem eng mit den Geflügelbetrieben Wech in Kärnten, Titz in der Steiermark und Huber in Oberösterreich zusammen." Kontrolliert und überprüft wird die Gentechnikfreiheit der Futtermittel vom hauseigenen Qualitätsmanagement, von der ARGE Gentechnikfrei und zusätzlich von unabhängigen Institutionen. Sowohl der Warenfluss wird hier genauestens untersucht und die Futtermittel in regelmäßigen Abständen unangekündigt stichprobenweise beprobt.

Schlagworte

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