Gülle: „Exakt verteilen bringt bessere Bestände“ Premium

(Bildquelle: topagrar.at)

Warum setzen Betriebe immer häufiger auf Exaktverfahren bei der Gülleausbringung? Wir haben mit zwei Praktikern über ihre Beweggründe gesprochen.

Auf den Schleppschuh bei der Gülleausbringung ist Heinrich Schausberger aus Neukirchen an der Vöckla 2010 gekommen. Zuerst fuhr er mit einem 7,50 m breiten Schleppschuhverteiler. Allerdings: „Bei der geringen Arbeitsbreite hatten wir zu viele Fahrspuren im Feld‘‘, erklärt der Landwirt.

Geringer Bodendruck wichtig:

Deshalb hat er seit 2014 einen größeren Verteiler im Einsatz. Das 14 m3 große Zunhammer Fass ist mit einem 15 m breiten Schleppschuhgestänge von Vogelsang ausgestattet. Mit einer Reifendruckregelanlage kann der Fahrer den Reifendruck am Güllefass und Traktor während der Fahrt regeln. „Wir achten besonders auf den Bodendruck‘‘, betont Schausberger.

Als Grund für die Investition in diese Technik nennt er vor allem das Anschlussfahren. „Wir bewirtschaften 95 Hektar auf über 60 Schlägen. Mit dem Gestänge können wir näher an den ­Feldrand fahren und die Anschlüsse von Spur zu Spur sind genauer.“ Zudem nennt Schausberger Aspekte wie Ausbringverluste, Geruchsbelästigung, Akzeptanz und Unabhängigkeit vom Wetter als...

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