Mineraldünger ins Depot Plus

(Bildquelle: topagrar.at)

Auch für granulierte Dünger wird mit Hochdruck an der Depottechnik geforscht. top ­agrar war exklusiv beim Einsatz eines Prototyps der Firma Rauch dabei.

Sechs Schare mit speziellen Injektoren, 9 m Arbeitsbreite und eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 15 km/h – das sind die wesentlichen Merkmale des Rauch-Prototyps zur Pla-tzierung von Depots mit granuliertem Dünger im Boden.

Die Technik wurde in diesem Frühjahr bereits zum vierten Mal nach der Maisaussaat auf badischen Schlägen getestet. Mittlerweile liegen Erfahrungen von rund 1 000 ha vor. „Wir stehen kurz vor der Serienreife“, sagt Jens Hille, Marketingleiter bei Rauch in Sinzheim. Die Firma hat die bisher einzigartige Maschine im Rahmen von Förderprojekten entwickelt.

Das Wirkprinzip:

Das Prinzip der Depotdüngung deckt sich mit dem Verfahren für Wirtschaftsdünger: Zwischen jeder zweiten Maisreihe wird in etwa 15 bis 20 cm Tiefe ein Düngerdepot angelegt. Durch den Depoteffekt und die geringere biologische Aktivität in dieser Bodentiefe soll der Mais länger mit dem physiologisch günstigen Ammonium ernährt werden können – möglicherweise über das Sechsblatt-Stadium hinaus. „Außerdem sind Auswaschung und Ausgasung niedriger als im...


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