Kartoffelroder

Grimme Ventor 4150 mit Krautschläger und weiteren Features

Grimme hat seinen Kartoffelroder Ventor 4150 überarbeitet. Mit dem Krautschläger HT 400 könne man extrem hohe Mengen von langem, zähem Kartoffelkraut bearbeiten. Neu ist auch das Speedtronic-Web.

Krautschläger

Der Krautschläger HT 400 eignet sich speziell für langes, zähes Kartoffelkraut. (Bildquelle: Pressebild)

Grimme stattet den vierreihigen, selbstfahrenden Kartoffelroder Ventor 4150 für die Saison 2021 mit weiteren praxisgerechten Features aus.

Der Ventor 4150 kann optional mit dem HT 400 Krautschläger ausgestattet werden, welcher sich speziell für extrem hohe Mengen von langem, zähem Kartoffelkraut eignen soll, erklärt die Firma. Neben einer signifikanten Steigerung der Durchsatzleistung, soll das Krautschlagen vor dem Rodeprozess für eine Verlustreduzierung auf dem Grobkrautband sorgen.

Das Kartoffelkraut wird durch das Abfuhrband und den integrierten Krautverteiler auf der bereits gerodeten Fläche breit verteilt. Die Tiefenführung erfolgt automatisch über Schleifkufen und kann über das Terminal in der Kabine eingestellt werden. Für den Straßentransport wird der HT 400 hydraulisch über die Aufnahme geklappt.

Für den Einsatz auf schweren Böden, könnten verschleißfeste Scharplatten aus Kunststoff eingesetzt werden, welche Erdanhaftungen auf ein Minimum reduzieren würden.

Kartoffelroder

Die Scharplatten aus Kunststoff reduzieren die Erdanhaftungen unter schweren Bedingungen. (Bildquelle: Grimme)

Weitere Steinsicherung am Spatenschar

Neben den bekannten Abscherschrauben an den Spatenscharen und am Scharträger, können die Scharstiele zusätzlich per Abscherschraube vor Überlast geschützt werden. Die benötigte Abscherkraft kann über drei Löcher zur Positionierung der Schrauben variiert werden.

Kartoffelroder

Die Steinsicherung verhindert Beschädigungen am Scharträger. Die Abscherkraft kann über drei Löcher variiert werden (Bildquelle: Grimme)

Speedtronic-Web

Durch das optionale Speedtronic-Web werden die Geschwindigkeiten der Siebbänder, inklusive des Grobkrautbands, automatisch in Abhängigkeit zur Fahrgeschwindigkeit eingestellt. Das System zeichnet sich durch die Erhöhung der Fahrerentlastung und Maximierung der Produktschonung aus.

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Speedtronic-Web übernimmt die automatische Drehzahlregelung der Siebbänder in Abhängigkeit zur Fahrgeschwindigkeit (Bildquelle: Grimme)

Automatische Reinigung der Trenngeräte

Mit Hilfe der Funktion Turbo Clean wird das Reinigen bestimmter Bänder und Trenngeräte erleichtert. Die Bänder und Trenngeräte werden hierzu nacheinander mit maximaler Geschwindigkeit betrieben, sodass eine Selbstreinigung erreicht wird. Turbo Clean kann manuell per Tastendruck oder automatisch am Feldende aktiviert werden.

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Mit Turbo Clean werden Bänder und Trenngeräte zur Selbstreinigung mit maximaler Geschwindigkeit angetrieben. (Bildquelle: Grimme)

Selbstfahrer auf Samtpfoten

Der VENTOR 4150 kann optional mit der großvolumigen Michelin Cerexbib 2 Bereifung in den Dimensionen VF 900/60 R38 ausgestattet werden. Dank der Michelin UltraFlex Technologie können diese Reifen mit geringem Fülldruck gefahren werden, wodurch sich die Bodenaufstandsfläche für eine optimale Bodenschonung und Einsatzsicherheit deutlich erhöhen lässt.

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Mehr Bodenschonung durch die neue MICHELIN CEREXBIB 2 Bereifung. (Bildquelle: Grimme)

Schnelles Abbunkern

Der Antrieb des Bunkerentladebandes wurde so überarbeitet, dass die Entladezeit des 15 t fassenden Bunkers von 90 auf 60 Sekunden gesenkt werden konnte, so Grimme weiter.

Massenkartierung: Erntemassen digital erfassen

Für die Dokumentation von Erntemassen kann der Ventor 4150 mit einer integrierten Massenkartierung ausgestattet werden. Auf Basis dieser Daten kann eine Managementzonenkarte erstellt werden, welche Hoch- und Niedrigertragszonen in Teilflächen differenziert. Mit Hilfe eines Farm Management Information Systems (FMIS) kann auf Basis der Managementzonenkarte eine Applikationskarte für den teilflächenspezifischen Einsatz von beispielsweise Dünger, Pflanzenschutzmittel oder Saatgut generiert werden. Alle Messwerte können im ISO-XML-Format gespeichert und mit einem USB-Stick oder der herstellerübergreifenden Datenaustauschplattform „agrirouter“ übermittelt werden.

Bildschirm

Die erfassten Daten werden direkt auf dem Bedienterminal angezeigt. (Bildquelle: Grimme)


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