"Hofübergabe" bei Pöttinger

Führungswechsel an der Spitze des österreichischen Landtechnik-Herstellers Pöttinger: Nach mehr als 30-jähriger Mitarbeit, davon 25 Jahre als Geschäftsführer, zieht sich Klaus Pöttinger mit 31. Juli 2016 als Geschäftsführer zurück und übergibt seinen Verantwortungsbereich an sein Nachfolger-Team.

Klaus Pöttinger (re) übergibt die Geschäftsführung an das neue Team: Heinz Pöttinger, Markus Baldinger, Jörg Lechner, Gregor Dietachmayr (v.l.n.r.). (Bildquelle: )

Der Aufsichtsrat und die Generalversammlung der Gesellschaft haben in der letzten Sitzung drei neue Geschäftsführer zum 1. August 2016 bestellt, welche im Team mit Heinz Pöttinger die Weiterentwicklung des Landtechnik-Produzenten gestalten werden. Die designierten Geschäftsführer sind laut Presseaussendung erfahrene Mitglieder des Managements und werden mit ihrem Einsatz und Engagement den erfolgreichen Weg des Unternehmens fortsetzen.

Heinz Pöttinger, der in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Klaus erfolgreich geführt hat, verbleibt in der Geschäftsführung und wird den Vorsitz übernehmen. Er wird darüber hinaus die Funktionsbereiche Finanz und Rechnungswesen sowie Human Ressourcen verantworten.
Gregor Dietachmayr wurde zum Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing berufen. Jörg Lechner übernimmt die Verantwortung für sämtliche Produktionsbelange in allen drei Produktions-Werken (Grieskirchen, Bernburg und Vodnany) und den gesamten Einkauf der Unternehmensgruppe. Markus Baldinger wird die Geschäftsführung für den Bereich Forschung und Entwicklung übertragen.

„In den nächsten Monaten werde ich meine Aufgaben an Jörg Lechner und Markus Baldinger, zwei erfahrene und umsetzungsstarke Führungskräfte, die mit den Herausforderungen der Branche bestens vertraut sind, übergeben. Mit ihrem Expertenwissen und der Innovationskraft werden die beiden die technologische Weiterentwicklung von Pöttinger maßgeblich vorantreiben, so der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Pöttinger.

Klaus Pöttinger blickt zufrieden auf erfolgreiche Meilensteine der Entwicklung im Unternehmung zurück: Einige Beispiele hierfür sind die Umstellung der Produktionen auf die „LOS 1“-Philosophie, die Internationalisierung der Produktion, die Einführung modernster Testverfahren im Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) Grieskirchen und die Entwicklung des nach eigenen Angaben technologisch führenden Produktprogramms.

„Mit außerordentlicher Freude betrachte ich die Erfolgsgeschichte des „Pöttinger-Verbesserungs-Prozesses“ (PVP). Im Rahmen dieses Programms haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Beginn im Jahre 1997 mit mehr als 50.000 Vorschlägen eine einzigartige Kultur und hervorragende Produkte geschaffen“, resümiert Klaus Pöttinger mit Stolz.

Auch wenn sich die Markt- und Branchensituation aktuell als sehr herausfordernd zeige und die landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Investitionsbereitschaft auf Grund der niedrigen Abgabepreise für ihre Erzeugnisse zurückhaltend seien, gebe es Wachstumschancen für das oberösterreichische Familienunternehmen. Die neue vierköpfige Geschäftsführung stellt sich mit großer Freude der Herausforderung, die Entwicklung in allen Belangen voranzutreiben und nicht zuletzt durch weitere Internationalisierung im Vertrieb Wachstum zu generieren.

„Gemeinsam mit meinem Bruder ist es uns gelungen, in vierter Generation das Unternehmen sehr erfolgreich zu machen. Wir haben im fast 145-jährigen Bestehen des Unternehmens und trotz schwierigem Marktumfeld, einen Umsatz von 320 Mio. € erzielt. Klaus hat es als technischer Geschäftsführer geschafft, dass Pöttinger als innovativer Landtechnik-Hersteller wahrgenommen wird. Gemeinsam mit den drei neuen Geschäftsführern werden wir auch künftig den erfolgreichen Kurs fortsetzen“, erklärt Heinz Pöttinger.

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Weninger Lukas

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