Lintrac 110 für Digitalisierungs-Preis nominiert

Kürzlich hat Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck in Wien zum ersten Mal den Staatspreis Digitalisierung verliehen. In der Kategorie „Künstliche Intelligenz“ war der Tiroler Traktorenhersteller Lindner mit seinem Lintrac 110 nominiert.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck überreichte die Nominierungsurkunde zum Staatspreis Digitalisierung 2019 in der Kategorie "Künstliche Intelligenz" an das Lindner-Team. (Bildquelle: Silveri Matthias)

Vergeben wurde der Staatspreis in den drei Kategorien "Digitale Produkte und Lösungen", „Digitale Transformation" und „Künstliche Intelligenz“. In der Kategorie „Künstliche Intelligenz“ war der Tiroler Traktorenhersteller Lindner mit seinem Lintrac 110 nominiert. „Der mit autonomen Fahrfunktionen ausgestattete stufenlose Grünlandtraktor ermöglicht hochautomatisiertes Arbeiten. Sensorik zur Umfelderkennung, 360°-Überwachung und Objekterkennung sind im Design integriert. Manuell durchgeführte Arbeiten werden aufgezeichnet und autonom wiederholt. Das Projekt ist damit eine wegweisende Lösung auch für den internationalen Markt“, heißt es in der Jurybegründung. Schlussendlich setzte sich in der Kategorie „Künstliche Intelligenz“ die Salzburger Land Tourismus GmbH mit ihrem Touristischen Knowledge Graph des Salzburger Landes durch.

„Wir freuen uns sehr über die Nominierung, die zeigt, dass wir gemeinsam mit unserem Partner ZF Friedrichshafen auf dem richtigen Weg sind“, erklärte Geschäftsführer Hermann Lindner.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort vergibt den Staatspreis als höchste Auszeichnung für hervorragende digitale Produkte, Dienste und Anwendungen in Österreich. Die drei Kategorien des Staatspreises bilden die zentralen Aspekte der Digitalisierung ab. Eine unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten hat aus 115 Einreichungen in jeder der Kategorien drei Nominierungen ausgewählt.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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