Interview

New Holland möchte als Fullliner eigene Wege im CNH-Konzern gehen

Wir konnten exklusiv mit New Holland-Markenpräsident Carlo Lambro und Vice President Europe Sean Lennon über die Pläne und Neuheiten des Herstellers sprechen.

Sean Lennon

Im Interview erklärte uns Sean Lennon von New Holland, dass Fullliner-Programm weiter ausbauen zu wollen. (Bildquelle: Pressebild)

Zur Agritechnica 2019 hat New Holland seine neue Strategie im CNH-Konzern vorgestellt. Dabei sollen sich die Marken im Konzern stärker voneinander unterscheiden. Schon seit 2015 möchte sich New Holland zudem zum Full-Line-Anbieter entwickeln.

Auf einer Presseveranstaltung am 23.02. berichteten Markenpräsident Carlo Lambro und Vice President Europe, Sean Lennon, über die weiteren Ziele der Marke New Holland. Wir konnten im Vorfeld der angekündigten Digitalveranstaltung Youniverse (09.04.-18.04.) Sean Lennon ein paar offen gebliebene Fragen stellen.

top agrar: Herr Lennon, trotz ihrer neuen Strategie seit 2019 gleichen sich die Marken bisher im CNH-Konzern sehr stark. Wie sollen sich die diese in Zukunft unterscheiden?

Sean Lennon: Da wir diese Strategie erst 2019 beschlossen haben, unterscheiden wir uns noch nicht fundamental von den anderen Marken. Wir haben aber schon einige Produkte in der Pipeline, welche sich deutlicher von unseren Konzerngeschwistern unterscheiden.

So ist der Schlepper T5 Dynamic Command mit dem Doppelkupplungsgetriebe ausschließlich bei New Holland erhältlich. Bei den Erntemaschinen bietet New Holland im Gegensatz zu den Konzerngeschwistern ein vollständiges Mähdrescherprogramm sowie eine Baureihe von selbstfahrenden Häckslern an.

In der Zukunft möchten wir uns aber nicht nur bei den Produkten, sondern auch im Serviceangebot unterscheiden. Dabei geht es um Precision Farming Management und Telemetrielösungen, welche besondere Serviceleistungen, wie optimierte Garantielaufzeiten möglich machen. So etwas setzen wir schon bei den Mähdreschern ein. Nun kommen diese Lösungen auch bei manchen Traktoren zum Einsatz. Einen weiteren Fokus legen wir auf Finanzdienstleistungen.

top agrar: Geht die Verbesserung des Service auch mit mehr Vertriebspartnern bzw. Servicestützpunkten einher?

Sean Lennon: Auf der Serviceseite sehen wir ein Wachstumsbereich für Telemetrieanwendungen in den Fahrzeugen, um so unsere Endkunden schneller zu erreichen. Wir möchten hier mit der vorausschauenden Wartungsanalyse und erweiterten Diagnosen arbeiten, bei der der Servicemitarbeiter nicht zum Kunden fahren muss, um...


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