ASP-Ausbruch in der Tschechischen Republik beendet

Autor: Beate Kraml

Wildschwein
Die intensive Jagd in dem (eingezäunten) tschechischen Hochrisikogebiet hat den Wildschweinbestand von etwa 150 bis 200 im Juli 2017 auf etwa 12 bis 20 im August 2018 reduziert.
Quelle: DJV

Nach mehr als sechs Monaten ohne neue Fälle hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) den ASP-Ausbruch in der Tschechischen Republik für beendet erklärt. Das berichtet das Onlineportal 3drei3.de.

Der Ausbruch, der am 21. Juni 2017 begann, gilt seit dem 19. April 2018 als „beendet“. Während dieser Zeit sind keine Infektionen in den tschechischen Schweinebeständen aufgetreten. Die tschechischen Behörden haben ein Dokument veröffentlicht, in dem die Maßnahmen in Bezug auf die Wildschweinpopulation zusammengefasst sind. Während der gesamten Ausbruchsperiode wurde die ASP bei 230 Wildschweinen (212 der 433 tot aufgefundenen Wildschweine und 18 der 3526 von Jägern getöteten Wildschweine) nachgewiesen. Alle Fälle befanden sich in dem in Teil II aufgeführten Hochrisikogebiet (mit einer Größe von nur 89 km2). Weder in der übrigen Überwachungszone (Teil I) noch in den restlichen Gebieten der Tschechischen Republik wurden ASP-positive Wildschweine aufgefunden.

Die intensive Jagd in dem (eingezäunten) Hochrisikogebiet hat den Wildschweinbestand von etwa 150 bis 200 im Juli 2017 auf etwa 12 bis 20 im August 2018 reduziert. Dennoch werden die amtlichen Kontrollen in dem Gebiet fortgesetzt, was die Untersuchung aller toten Schweine oder Wildschweine, die Einschränkung der Tiertransporte, die intensive Jagd und die aktive Suche nach toten Wildschweinen umfasst, schreibt das Onlineportal.

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Tschechischen, Ausbruch, ASP, Republik, beendet, Wildschweine, Onlineportal, Fälle, toten, Wildschweinen

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