Das Vulkanlandschwein geht 2018 in die Markenoffensive

Vulkanlandschwein
LK Vize Präsidentin Maria Pein, DI(FH) Johann Kaufmann jun. und Obmann vom Steirischen Vulkanland BGM Ing. Josef Ober bei der Verkostung von Vulkanlandschwein Spezialitäten mit Chefkoch Johann Papst „Der Steirerhof, Bad Waltersdorf“.
Quelle: Fleischhof Raabtal

Der Fleischhof Raabtal will 2018 die Marke Vulkanlanschwein weiter ausbauen. Vulkanland-Obmann Josef Ober erklärte beim Vulkanlandschwein Partnerabend, dass auch die Landwirte gefordert sind, einen finanziellen Beitrag zu leisten. So könne der Markenaufbau in den nächsten Jahren schneller vorangehen.

Rudolf Stückler, Produktmanager Fleisch und Fleischwaren bei der AMA stellte vergangene Woche dem Fleischhof Raabtal ein ausgezeichnetes Zeugnis aus: „Was der Fleischhof Raabtal mit dem Vulkanlandschwein schafft, bringt kein anderes Markenprogramm in Österreich zusammen. Ihr habt auf das richtige Pferd gesetzt.“ Der Marketingexperte machte auch klar, welche zwei Megatrends über Erfolg und Misserfolg entscheiden würden: Tierwohl und Regionalität. Der Slogan „Weil die Herkunft zählt“ müsse mit Inhalten aufgeladen werden, dann sei dem Vulkanlandschwein eine große Zukunft sicher.

Johann Kaufmann junior präsentierte die Leistungen 2017 und schwor die rund 200 gekommenen Bauern auf die Marketingoffensive 2018 ein. Dabei stellte er unmissverständlich klar, dass ein Teil des Markenerfolges darin bestehen werde, über all das Gute, dass in der Vulkanlandschwein-Gemeinschaft passiere, zu reden. „Andere reden mehr als sie tun“, merkte Kaufmann an und brachte zahlreiche Beispiele: 70.000 m² Bienenweiden wurden 2017 geschaffen. Über 70% der Bauern seien am Betrieb um Geruchsreduktion bemüht, 100% würden Kreislaufwirtschaft betreiben, 95% der Partner des Markenprogrammes erzeuge C02-neutrale Wärme. Und selbst beim Strom habe jeder zweite Betrieb Photovoltaik am Dach. Gemeinsam betreiben die Vulkanlandschwein-Bauern ein 1.500-Kwpeak-Stromkraftwerk.

1 Cent pro Kilogramm als Markenbeitrag?

Vulkanland-Obmann Josef Ober machte unmissverständlich klar, dass der Ball auch bei den Bauern liege. „Es geht um die Zukunft ihres Betriebes“, redete der Visionär den Bauern ins Gewissen. „Der Fleischhof nimmt für die Markenentwicklung nicht wenig Geld in die Hand. Doch der Markenaufbau muss in den nächsten Jahren schneller gehen. Das Marketing braucht Treibstoff. Hier sind auch die Bauern gefordert, einen finanziellen Beitrag zu leisten.“ Ober stellte einen Cent pro Kilogramm als Markenbeitrag in den Raum.

Für „Gaumenaquaplaning“ sorgte schließlich der Hauptredner des Partnerabends, Küchenchef Johann Papst. Er brach eine Lanze für die Fleischqualität, die er beim Vulkanlandschwein ortete. Das konnte auch Kaufmann bestätigen, ergatterte doch das Vulkanlandschwein beim ersten steirischen Steak-Wettbewerb unmittelbar nach den Premiummarken „Iberico“ aus Spanien und „Gaumennostalgie“ auf Anhieb einen Stockerlplatz. Im Anschluss gab es von Papst veredelte Gustostückerl – natürlich vom steirischen Vulkanlandschwein.

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