Ferkelmarkt: Überangebot drückt Preise nach unten

Ferkel
In der aktuellen Vermarktungswoche von 11. bis 17. September 2017 sinkt die Ferkelnotierung um 10 Cent auf 2,65€/kg.
Quelle: Archiv

Am europäischen Ferkelmarkt drückt nun ein übervoller Markt auf die Preise. Verantwortlich dafür ist ein leicht gestiegenes Angebot und eine deutlich gesunkene Nachfrage. Diese Marktentwicklung ist weitgehend jahreszeitlich bedingt. Der heimische Notierungspreis reduziert sich um 10 Cent auf 2,65 €/kg.

Vor allem in Süddeutschland ist damit die Ferkelabsatzsituation gehörig unter Druck geraten. Namhafte deutsche Schlachtunternehmen versuchen seit letzter Woche mit einer Kaufzurückhaltung fertiger Schlachtschweine künstlich Übermengen am Schweinemarkt zu erzeugen. Damit wird auch der bis zuletzt weitgehend klaglose Ferkelabsatz spürbar gestört.
Diese Marktentwicklung ist zwar unangenehm, für die Jahreszeit jedoch absolut nicht unge-wöhnlich.

Auch der heimische Ferkelmarkt ist mit einem überdurchschnittlich hohen Angebot nicht voll-ständig und pünktlich zu räumen. Die gesunkene und aktuell zu niedrige Nachfrage wird aber nicht durch spekulative Kaufzurückhaltung der Mäster erzeugt, sondern ist weitgehend jah-reszeitlich bedingt, so Johann Stinglmayr, Geschäftsführer VLV Ferkelringe. Der Notierungspreis in Österreich reduziert sich um 10 Cent auf 2,65 €/kg.

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