Minus 2 Cent am Schweinemarkt

Autor: Beate Kraml

Mastschweine
Quer durch die EU laufen die Geschäfte sowohl am Lebend- wie auch am Fleischmarkt schleppend.
Quelle: top agrar

In Österreich liegt das Angebot an schlachtreifen Schweinen um 5 bis 10% über der wöchentlichen Absatzmenge. Flauten im Fleischhandel und Dumpingpreise aus der EU bringen den Schweinemarkt weiter unter Druck. Hierzulande sinkt die Mastschweine-Notierung um 2 Cent.

Das typische auch als Jännerloch bekannte Szenario zu Jahresbeginn hält sich hartnäckig. Quer durch die EU wird von schleppenden Geschäften sowohl am Lebend- wie auch am Fleischmarkt berichtet. In Deutschland (+/- 0,00) gelang trotz regionaler Überhänge abermals eine stabile Notierung, während in Frankreich ein Minus vorne steht. Das könnte auch der ASP Entwicklung in Belgien geschuldet sein, wo man bei knapp vor der französischen Grenze erlegten Wildschweinen das Virus nachgewiesen hat.

In Österreich bleibt der Andrang bei den Schlachtbetrieben anhaltend hoch. Seit Jahresbeginn liegt das verfügbare Angebot 5 bis 10 % über der wöchentlichen Absatzmenge. Schlachtbetriebe zeigen kein besonderes Engagement die Schlachtmengen zu steigern und begründen dies mit Absatzflauten im Fleischhandel die auf Dumpingkonkurrenz aus der EU zurückgeführt werden. Aufgrund der Forderung der namhaften Abnehmer, den Abstand zum deutschen Preisniveau zu verringern, wurde die Notierung an der Ö-Börse um 2 Cent zurück genommen. Damit soll es gelingen den Überhang beschleunigt abzubauen.

Schlagworte

Notierung, Schweinemarkt, Absatzmenge, Fleischhandel, wöchentlichen, Jahresbeginn, 0, 00, ASP

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