NÖM und Berglandmilch: Bald kein Soja mehr aus Übersee

Autor: Torsten Altmann

Soja

Mit 1. Oktober 2016 dürfen die Lieferanten der Berglandmilch, mit 1. Jänner 2017 die der NÖM kein Soja aus Übersee mehr einsetzen.

Während die Preise im Regal sinken, steigen gleichzeitig die Anforderungen vom Handel. Trotzdem müssen wir die Vorgaben des Handels erfüllen, um damit die Plätze im Regal abzusichern, heißt es als Begründung bei der MGN in ihrem Lieferantenrundschreiben. Deshalb müsse per 1. Jänner 2017 bei der Milchviehfütterung auf den Einsatz von Soja aus Übersee gänzlich verzichtet werden. "Der Druck kommt aus Deutschland“, erklärt MGN-GF Leopold Gruber-Doberer auf Nachfrage. So habe die NÖM beispielsweise Kontrakte mit REWE Deutschland. Und diese würde im Projekt „Pro Planet“ diese Vorgaben machen.
 
Dies bedeute laut Gruber-Doberer aber nicht unbedingt, dass die Fütterung dadurch teurer werden müsse. Mit Actiprot und Donau Soja gebe es Alternativen für den Einsatz von Soja aus Übersee.
 
Donau-Soja wird nach Aussage von Vereins-Obmann Matthias Krön die Produktion heuer von 84.000 auf 130.000 t steigern. Er ist überzeugt, die Menge in drei bis vier Jahren auf eine Mio. t zu erhöhen, wie er dem Kurier gegenüber sagte.

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