Neuer Melkroboter und Futterschieber von Lely

Lely
Lely feierte heute sein 70-jähriges Bestehen mit einem Blick auf den Milchviehbetrieb der Zukunft.
Quelle: Altmann

Heute fanden in den Niederlanden die “Lely Future Farm Days“ statt. Lely präsentierte dort den neuen Astronaut A5 Melkroboter und den Juno Futterschieber. top agrar war für Sie live dabei.

Alexander van der Lely präsentierte heute in Maassluis (Niederlanden) den Milchviehbetrieb der Zukunft nach Lelys Vorstellungen. Mit dem Wohl der Kuh, des Landwirts, des Konsumenten und der Umwelt im Mittelpunkt, beleuchtete er einige der zukünftigen Innovationen, an denen das Unternehmen arbeitet.

Im Fokus liegen dabei das Recyceln von Mist, die Entwicklung von datengestützten Programmen, um Entscheidungen leichter zu treffen und eine betriebseigene Verarbeitungsanlage. Neben diesen künftigen Innovationen, stellte Lely den neuen Astronaut A5 Melkroboter und einen Juno Futterschieber vor.

Quelle: Youtube

Innovativer Melkroboter

Der neue Astronaut A5 Melkroboter ist mit einem Hybridarm ausgestattet. Dadurch soll der Melkvorgang leise, schnell und energiesparend über die Bühne gehen. Der Roboterarm folgt allen Bewegungen der Kuh und bleibt stets in der Nähe des Euters. Bei unerwarteten Bewegungen erfolgt sofort eine eigenständige Korrektur, berichtet der Hersteller. 

Außerdem spendierte Lely dem Astronaut A5 ein neues Zitzenerkennungssystem (TDS). Das Euter wird nun vor dem Einsprühen gescannt. Dies soll für eine optimale Euterhygiene sorgen. Neu ist auch die Benutzeroberfläche gestaltet. Alle wichtigen Informationen werden auf einer einzigen Seite dargestellt. Dadurch soll das System leicht zu bedienen sein. Der Lely Astronaut A5 ist ab Mitte April verfügbar.

Astronaut A5
Lely spendierte dem Astronaut A5 ein neues Zitzenerkennungssystem (TDS).
Quelle: Altmann

Vielseitiger Futterschieber

Lelys neuen Juno Futterschieber kann man nahezu in allen Ställen einsetzten. Er folgt auf beiden Seiten Wänden und Gittern, während ihn Schienen aus Metall zur Ladestation und bei Bedarf in andere Ställe führen. Schiebt der Juno kein Futter, hebt er automatisch seine Schürze. Dies soll den Verschleiß verringern und er kann dadurch kleine Hindernisse überwinden. Der Juno kann seine Schürze für eine links- und rechtsseitige Schiebeposition absenken. Das ermöglicht eine effizientere Streckenführung und sorgt für eine höhere Kapazität, so der Hersteller.

Kaizer
Dirk (m.) und Hans Keijzer haben auf ihrem Betrieb drei neue Lely Astronaut A 5 installiert. Auch der neue Juno läuft hier bereits. Der Lely A5 ist beim Anhängen im Schnitt rund 25 % schneller als der Vorgänger A4, so die Erfahrung der beiden.
Quelle: Altmann

Bei der Fahrt von einem Stall in den anderen kann der Juno elektrische Türen mithilfe einer Bluetooth-Verbindung automatisch öffnen und wieder schließen. Die Bluetooth-Verbindung hilft dabei, die Maschine vom Smartphone aus mithilfe des „Lely Control Plus“ zu bedienen. Der Landwirt kann Routen erstellen und diese mit voreingestellten Aktionen anpassen und den Juno auf dem Bildschirm lenken. Für eine einzige Strecke pro Futtertisch ist es möglich, mehrere Schieberunden und Abstände zum Fressgitter einzugeben. Er ist ab 31. August 2018 erhältlich.

Juno
Der Juno kann seine Schürze für eine links- und rechtsseitige Schiebeposition absenken.
Quelle: Altmann

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x308, Lely, Juno, Astronaut, Futterschieber, Melkroboter, präsentierte, Niederlanden, Alexander, van

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