Schweinemarkt: Steigende Preise durch Ostergeschäft

Autor: Sylvia Haury

Schlachthälften
In der Vermarktungswoche von 10. bis 16. März 2016 steigt die Mastschweine-Notierung um 5 Cent auf 1,27 Euro je kg (Berechnungsbasis: 1,17 Euro je kg). Foto: Archiv

Das Ostergeschäft belegt zurzeit den Absatz von Schlachtschweinen. Vor diesem Hintergrund konnte die österreichische Schweinebörse die Mastschweine-Notierung um 5 Cent anheben. Auch in Deutschland steigt der Preis um 5 Cent.

In Österreich zeigt sich der Schweinemarkt aufgeräumt. Das mengenmäßig auf Durchschnitt liegende Angebot findet flott Abnehmer. Neben der aktiveren Fleischverarbeitung verstärken auch Frischfleischaktionen im Lebensmittelhandel die Nachfrage. Die Österreichbörse konnte ihre Notierung um fünf Cent verbessern. Somit liegt der Mastschweinepreis bei 1,27 Euro je kg (Berechnungsbasis: 1,17 Euro je kg).

Die Fleischlager sind unverändert voll. Euphorie ist unangebracht. Von zumindest stabilen Verhältnissen ist aber auszugehen, so Johann Schlederer von der Schweinebörse.

Plus 5 Cent auch in Deutschland

Zehn-Jahres-Tiefstpreise bei Schlachtschweinen sowie eine spürbare Belebung der Nachfrage beim Schinken für das Osterfest motivieren die Abnehmer zu zusätzlichen Bestellungen schlachtreifer Partien. Folgedessen ergab das deutsche Preisbildungsmodell in der laufenden Woche ein Plus von fünf Cent. Der VEZG-FOM-Basispreis liegt in dieser Vermarktungswoche somit bei 1,29 Euro je kg SG. In den anderen namhaften Schweineländern der EU tendieren die Notierungen ebenfalls zwischen stabil und leicht positiv.


Schlagworte

Ostergeschäft, Notierung, Schweinebörse, Schweinemarkt, Schlachtschweinen, FOM, VEZG, Schinken, Schlederer

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