Schweinemarkt ist reichlich versorgt

Autor: Beate Kraml

Mastschweine
Das verfügbare Schlachtschweineangebot liegt hierzulande anhaltend einige Prozent über der wöchentlichen Abnahme.
Quelle: Kraml

Hohe, meist über der Nachfrage liegende Schlachtschweineangebote charakterisieren die Marktlage quer durch die EU. Hohe Wachstums-Depressionen bei tiefen Temperaturen sind derzeit noch ausgeblieben. Die Mastschweine-Notierung bleibt unverändert.

Die Fleischmärkte berichten von zähflüssigen Warenströmen mit weitverbreiteter Tendenz zu Dumpingpreisvermarktung. Die Schlachtbranche in Deutschland (+/- 0,00) geht dem Vernehmen nach davon aus, dass die Einstandspreise nicht weiter sinken werden und lässt regional unterschiedlich Impulse zu verstärkter Schlachtaktivität erkennen. Auch in den übrigen EU-Ländern orientieren sich die Notierungen an der stabilen Preissituation in Deutschland.

In Österreich ist das verfügbare Schlachtschweineangebot anhaltend einige Prozent über der wöchentlichen Abnahme. Das laufend unerwartet hohe Schweineangebot dürfte mit der Verbesserung der biologischen Leistungen, d. h. Fruchtbarkeit und Wüchsigkeit im Zusammenhang stehen. Auch eine in vergangenen Jahren durch besonders tiefe Temperaturen festgestellte Wachstumsdepression in den Maststallungen ist heuer bisher ausgeblieben. Am Fleischmarkt wird verstärkt mit Edelteilen ins Gefrierlager gefahren, in der Hoffnung, dass bei der Auslagerung in wenigen Monaten bessere Preise erzielt werden können. Vor diesem Hintergrund fixierte die Ö-Börse auf unverändertem Niveau. Damit bleibt die Mastschweine-Notierung bei 1,35 €/kg (Berechnungsbasis: 1,25 €/kg) Schlachtgewicht.

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Hohe, Notierung, ausgeblieben, 0, 00

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