Aktuelles Interview

Berglandmilch misst Clostridiengehalt

Warum untersucht die Berglandmilch in Tirol und der Steiermark stichprobenartig die Milch auf Clostridien? Was passiert, wenn man die Zielwerte nicht einhält? Das haben wir Georg Lehner, Leiter der Rohmilchdisposition der Berglandmilch gefragt.

Lehner

Georg Lehner, Leiter der Rohmilchdisposition; Berglandmilch eGen (Bildquelle: zVg)

In der letzten Zeit erhielten Berglandmilch-Lieferanten in Tirol und der Steiermark Ergebnisse einer Clostridien-Untersuchung ihrer Milch aufs Handy. Wie müssen sie die Zahl interpretieren?

Lehner: Bei unseren Heumilch-Lieferanten ist der Clostridien-Wert ein Bezahlfaktor. Liegt der Wert über 200 kBE, verliert der Bauer die S-Klasse und über 1 000 kBE den Heumilchzuschlag, da wir die Milch nicht mehr als Heumilch verwerten können. In Silage findet man generell höhere Clostridiengehalte als im Heu. Hier sollte der Wert unter 2 000 kBE liegen.

Warum ist der Wert für die Molkerei so wichtig?

Lehner: Clostridien sind buttersäurebildende Sporen. Diese werden mit der Pasteurisierung der Milch zwar reduziert, aber...


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